Grinsekatze geht ins Netz

Epilog oder so.

SMS Bettina an Claudi und Mamilein, Sonntag, 28. August 2011, 19.30 Uhr
 
Hallo ihr, nach einem lustigen Nachmittag im Krankenhaus jetzt im Zug nach Hamburg. Mir geht’s gut, immerhin. Bin aber völlig erledigt und muss jetzt erstmal das Sechserpack Bier trinken, das ich am Bahnhof gekauft habe. Melde mich gegen neun telefonisch, okay (Konferenzschaltung)?
 


 
Von: Bettina@web.de
An: Ben@gmail.com
Datum: Sonntag, 28. August 2011, 19.34 Uhr
Betrifft: Also, das war so…
 
Lieber Ben,
 
ich hoffe, du hattest dir nicht zu viele Hoffnungen gemacht, mich, dadurch dass ich einen anderen Mann treffe, ein bisschen loswerden zu können. (Mein Gott, an dieser Stelle hätte jetzt fast ich einen Smiley gesetzt, wo ich doch sonst immer so furchtlos bin, was Missverständnisse angeht. Gerade eben doch noch widerstanden; denk dir also, wie immer, was du willst!).
 
Mein googleplus-Date in Hannver war sehr… äh… interessant, aber nur begrenzt zielführend. Niemand kann sagen, ich hätte es nicht versucht, den Blogger ins Bett zu kriegen, wirklich nicht. Um ehrlich zu sein: Wir waren sogar im Bett (mehr oder weniger mein Verdienst!), aber dann ist ER!!!! von seiner eigenen Katze angefallen und krankenhausreif geschlagen worden!
 
Ein Eifersuchtsanfall, wie man ihn sich nicht schöner denken kann. Leider war ich mal wieder zu langsam, so dass ich nichts bei youtube hochladen kann.
 
Es folgte: Lustiger Sonntagnachmittag in der Notaufnahme. Das linke Auge tränt furchtbar, wird aber überleben und der (halb-abbe) Finger ist auch wieder fixiert; der riesige Kratzer mitten im Gesicht allerdings (man sieht jede einzelne Kralle!) sieht scheußlich aus und tut sicher auch saumäßig weh. Der Blogger liegt jetzt also mit dickem Verband, verbundener Hand, Augenklappe und Schmerzmitteln satt im Bett – armer Kerl.
 
Zu mir war die Katze übrigens nett. Ich habe sie noch gefüttert, bevor wir ins Krankenhaus gegangen sind, bin aber dann auf dem Rückweg aus Rücksicht auf Gernot, der sich ja jetzt noch weniger wehren kann als vorher, nicht mehr mit reingegangen, sondern habe mich vor der Haustür verabschiedet! Ob wir uns wiedersehen und es noch mal probieren (nachdem er die Katze sicher weggesperrt hat): Keine Ahnung!
 
Nach diesem kleinen Schreck war vorübergehend sogar mein Sexualtrieb erlahmt. Und das will was heißen. Wobei: Vorübergehend ist das Wort… Ich bin jetzt noch im Zug zurück nach Hamburg, aber: Was machst du denn heute Abend?
 
Viele Grüße
Bettina
 


 
GerneOffTopic bei Twitter
Sonntag, 28. August 2011, 22.01 Uhr
Entzückende Katze in liebevolle* Hände kurzfristig abzugeben gegen Schutzgebühr**. *unerschrockene und bissfeste **Ich zahle!
 


 
ENDE
 


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