Grinsekatze geht ins Netz

Die Grinsekatze, die innere Schlampe und die Stimme der Vernunft

Die meisten von uns geraten ja im Laufe der Zeit in Kontakt mit unseren abgespaltenen multiplen Persönlichkeiten. Viele mit dem höchst populären inneren Kind, Übergewichtige wie ich auch gerne mit der dünnen Frau, die angeblich an die Oberfläche will (die in meinem Fall aber von diesem bei jeder Diät drohenden Jojo-Effekt rausgeschleudert worden ist und infolgedessen nichts mehr sagt). Statt dessen meldet sich aber gerne die in mir lebende innere Schlampe zu Wort. Seit ich mit dem Online-Dating begonnen habe, immer häufiger; sie zwingt mich morgens schon vor dem ersten Kaffee zum Mailchecken an den Laptop.

 
Sie weiß schon, wie sie mich manipulieren kann: Nur mal angenommen, ich lerne auf einer der einschlägigen Seiten im Internet einen tollen, aber eigentlich völlig unpassenden Typen kennen: Der findet mich schön, macht mir total unanständige Komplimente, will offensichtlich nur spielen und ist vor allem viel, viel zu jung. Ich bin mehr als unentschlossen, doch plötzlich höre ich die sanfte Stimme meiner inneren Schlampe: „Wenn er spielen will, dann spiel doch mit ihm. Muss ja nichts dabei rauskommen.“
 
Andererseits gibt es da natürlich auch noch die Stimme der Vernunft. Die ist ein bisschen außer Übung (weil sie ewig nichts zu tun hatte – ich war jahrelang so brav, dass sogar die Vernunft die Hoffnung auf ein bisschen Unterhaltung aufgegeben hatte!) und merkt deswegen ziemlich spät, dass die Schlampe in mir ungehemmt in Richtung Oberfläche drängt. Die Stimme der Vernunft – etwas schrill und mit kleinem Vibrato – meldet sich pflichtbewusst zu Wort und geht der Schlampe und mir ganz schön auf die Nerven mit ihren Bedenken und Ermahnungen.
 
Nun ja, ihr habt es ja schon gelesen: Die Stimme der Vernunft verhallte damals mehr oder weniger ungehört. Ich habe mich trotz ihrer Einwände mit Ranger getroffen und die innere Schlampe hatte ihren großen Tag. Die Vernunft blieb an dem Abend übrigens aus Protest zu Hause und schmollte. Was ich ihr allerdings hoch anrechne, ist, dass sie in den folgenden Tagen und Wochen, in den Ranger nicht zu einer Reaktion zu bewegen war, nicht ständig triumphierend darauf herumritt, dass sie es ja immer gewusst habe und es uns hätte sagen können, wenn wir nicht zu blöd gewesen wären… schadenfroh ist sie dann doch nicht. Statt dessen berieten sich die innere Schlampe und die Stimme der Vernunft sogar stunden- und tagelang miteinander.
 
Um auf andere Gedanken zu kommen, sichtete ich währenddessen mal wieder die Männerprofile im Internet, schrieb einen netten, aber harmlosen Typen an und verabredete mich mit ihm. War so unspannend, wie es klingt: Die innere Schlampe schlief schon beim Essen mit dem Mann ein und ließ mich und die Vernunft sitzen. Und selbst die langweilte sich, so dass wir an diesem Abend dann doch allein nach Hause gingen.
 
Am nächsten Tag war ich verwirrter denn je. Mein Umfeld glaubte längst nicht mehr daran, dass mit Ranger noch etwas laufen könnte, und reagierte eher entnervt auf meine Ankündigung, dass ich nicht frei für andere Männer sein könne und wolle, bevor ich da nicht noch was geklärt habe. Die Schlampe leistete stundenlange Überzeugungsarbeit bei der Vernunft, bis diese wieder auf der richtigen Seite stand. Und so schrieben wir dann quasi zu dritt eine Mail an Ranger…
 

Hier sind die Kapitel 23, 24 und 25: Alles Geschichten, die das Leben so oder so ähnlich schreiben könnte.

 

Grinsekatzenjammer

Im Nachhinein kommt mir die Woche nach meinem ersten Treffen mit Ranger ziemlich surreal vor. Immerhin hatte ich die großartigste Nacht aller Zeiten hinter mir (zumindest nach meiner Zeitrechnung) – und dann verschwindet der daran auf nicht unwesentliche Weise beteiligte Mann plötzlich von unserem Planeten? Und ich dusselige Kuh brauche auch noch tagelang, das zu bemerken?

 
Es stimmt, ich war unheimlich beschäftigt in den ersten Tagen, an denen ich durchaus hätte merken können, dass etwas nicht stimmt. Richard war wieder in Hamburg, ich musste (wegen des fehlenden Personalbogens von Ranger) den zeitlichen Ablauf der Dinge für meine Mutter etwas verändern – und ich war ja fest entschlossen, ganz entspannt mit der Tatsache umzugehen, dass Ranger mich total von den Socken gehauen hatte. Bloß keinen Stress und keine Panik verbreiten, dachte ich… und außerdem ist das ja alles nichts Ernstes, sondern nur Spielkram.
 
Einziger Haken: Es fühlte sich plötzlich nicht mehr wie ein Spiel an. Die Grinsekatze hing im Netz, und zwar gründlich. Und mal ehrlich: Nur wegen eines läppischen Altersunterschieds im zweistelligen Bereich und der Tatsache, dass ein Mann in einem Paralleluniversum namens Web 2.0 lebt, verliert eine Begegnung, an der es nun mal wirklich gar nichts auszusetzen gibt, doch nicht an Bedeutung! Ebenso wenig der Wunsch, dem ersten Treffen weitere folgen zu lassen.
 
Als ich also endlich kapiert hatte, dass Ranger ganz offensichtlich nicht die Absicht hatte, unseren Kontakt fortzusetzen oder gar auszubauen, und statt dessen wohl beschlossen hatte, sämtliche Versuche meinerseits, wieder ins Gespräch zu kommen, zu ignorieren, wurde mir (unter anderem) klar, dass er wahrscheinlich noch weniger von mir wusste als ich von ihm. Denn wenn ich was bin, dann hartnäckig! Wenn mir ein Anliegen nur wichtig genug ist, dann auch bis weit über die Schmerz- und Peinlichkeitsgrenze hinaus! Aber das konnte Ranger ja zu dem Zeitpunkt noch nicht wissen, der Arme. Er dachte wohl wirklich, ich würde mich schon beleidigt zurückziehen, wenn er nur cool bleibt und einfach nicht reagiert. Das kommt davon, wenn man sich mit fremden Frauen einlässt…

Kapitel 21 und 22 stellen den Beginn des zweiten Teils der Grinsekatze dar, der (zwangsläufig ;-) eher eine kontemplative und selbstreflexive Phase widerspiegelt. Diese dokumentiert übrigens auch meine beginnende Besessenheit mit dem modernen Internet (ohne Google hätte ich Ranger nämlich wahrscheinlich nie wieder gefunden).

 

Grinsekatze, nachts im Park.

So, das Warten hat ein Ende: Endlich kommen wir zu dem Moment, wo die Grinsekatze und der Ranger sich im selben Moment aus dem Haus trauen und es tatsächlich zu einer Begegnung in der echten und wirklichen Welt kommen lassen, um mal zu schauen, was von der gegenseitigen Attraktion aus der virtuellen Welt dort bestehen kann.

 
Und das auch noch unter den bestmöglichen Umständen, nämlich spontan, in höchster Eile und mit kleinen Missverständnissen. Diese Vorgehensweise kann ich nur empfehlen! Funktioniert super und hilft – auch wenn man wegen irgendwelcher Kleinigkeiten natürlich trotzdem hysterisch wird – gegen die Basis-Aufregung, die sonst bei einem Erstbesichtigungstermin mit einem Mann, mit dem man einen ganzen Monat lang per Mail kleine und größere Unanständigkeiten ausgetauscht hat, komplett unvermeidlich wäre (zumindest in meinem Fall).
 
Fast unnötig sicherlich zu erwähnen, dass mein Treffen mit Ranger dann absolut perfekt war – nämlich mehr oder weniger so, wie wir uns das vorher zurecht-fantasiert hatten. Ein kleineres Wunder eben, das – so glaube ich – nur möglich wurde, weil wir zwar mit einem klaren Vorsatz in unser Treffen gegangen sind, dann aber offenbar im richtigen Moment damit aufgehört haben, irgendetwas erzwingen zu wollen. Wir haben das, was sich da alles zwischen uns „angesammelt“ hatte, aufeinander prallen lassen und dann einfach alles mitgenommen, was passieren wollte.

Anbei die Kapitel 18, 19 und 20. Beim Lesen viel Vergnügen!

 

Grinsekatze zappelt im Netz.

Es hat sich ja schon in den letzten Kapiteln angedeutet: Nach dem Eintreten von Ranger in mein Leben ist nichts mehr wie vorher. Ich bin komplett fasziniert von meinem neuen Brieffreund und habe gleichzeitig keine Ahnung, was ich mit ihm anfangen soll (in den seltenen Momenten, in denen mein Hirn eingeschaltet ist und ich mir überhaupt irgendwelche Gedanken mache). Obwohl: Wenn ich die Korrespondenz jetzt wieder lese: Ist doch klar, worauf das hinausläuft, oder? Wahrscheinlich merken es alle, bloß ich nicht…

 
Es dauert allerdings noch, bis wir uns im sogenannten wirklichen Leben gegenüber stehen (was den Blogroman angeht: bis nächste Woche). Bis dahin schaukeln wir uns gegenseitig hoch (ich stelle beim Wiederlesen übrigens fest, dass ich hier oft die treibende Kraft bin – sollte mir das im Nachhinein unangenehm sein?) und tun so, als gäbe es ständig Möglichkeiten, frei über die in Frage kommenden Aktionen und Reaktionen zu entscheiden. Ich versichere: Gibt es nicht. Das Schicksal sieht uns oder zumindest mich im Netz zappeln, sagt sich „Niedlich – aber wir haben ja noch viel Zeit, kein Grund zu überstürzter Eile!“ und lässt uns einfach machen. Wohl wissend, dass keine wie auch immer gearteten Bedenken uns jetzt noch ernstlich aufhalten werden. Tolle Wurst. Vegetarische Wurst, versteht sich.
 

Es kommen die Kapitel 15 bis 17. Für die, die finden, dass ich mich mal wieder unmöglich verhalte: Das hier ist nichts gegen das, was wenig später noch alles passiert. Viel Spaß!

 

Grinsekatze will nur spielen…

So, das Wetter hat sich gebessert (man kann wieder ohne Handschuhe raus!) und die Stimmung gleich mit. Noch ist es nicht durchgehend sommerlich; das spart sich das Universum sicherlich für die nächste Woche auf, wenn ich wieder „auf Schicht“ muss. Für meine gute Laune reicht es locker – vor allem, weil jetzt endlich der Junggeselle Nr. 4 – „Ranger“ – in die Grinsekatzen-Erzählung einzieht. Das hat nicht nur Auswirkungen auf eine mögliche FSK16-Kennzeichnung dieser Website, sondern vor allem auf das Ausmaß meiner emotionalen Beteiligung.

 

Und dabei fing alles ganz harmlos an! Ein nettes kleines Kompliment für mein Profil-Foto an einem Tag ansonsten gähnender Leere in meinem Posteingang. Das sympathische, aber nicht sehr aussagekräftige Profil eines Mannes, der eigentlich schon aufgrund seines jugendlichen Alters durch mein Raster hätte fallen müssen. Wenn ich nicht gerade extrem gelangweilt gewesen wäre (und zu feige, selbst „geeignet“ erscheinende Männer anzuschreiben), hätte ich sicher „Danke, aber nein danke.“ geantwortet…
 
Habe ich aber nicht (warum auch immer), statt dessen freundlich zurückgeschrieben, ohne mir viel dabei zu denken. Noch eine sehr schmeichelhafte Mail empfangen, noch mal ermutigend zurückgemailt und – schwupps! – war ich am Haken! „Der will doch nur spielen (und ich natürlich auch)!“ wurde mein neues Mantra…  Je häufiger man das vor sich hinmurmelt, desto blöder klingt es übrigens!
 
Allerdings ging ich nicht völlig unreflektiert in die Geschichte mit Ranger: Nach der in meinen Augen vielversprechenden Korrespondenz mit dem „baumeister“ fühlte sich die Enttäuschung über das reale Treffen mit dem dahinter stehenden Jörg sehr viel schlimmer an, als wenn wir vorher nur ein paar belanglose Mails getauscht hätten. Ich hatte nach diesem missglückten Abend ein paar kurze Tage lang das Gefühl, einen Freund verloren zu haben. Das sollte mir so schnell nicht wieder passieren und so war ich gar nicht wild darauf, von Ranger gleich mehr als unbedingt nötig zu erfahren und mir irgendwelche Gedanken zu machen, ob das mit uns irgendwie passen könnte. Ergebnisoffen bleiben, war meine neue Devise.

Memo an mich selbst: Kann man so machen, muss man aber nicht. Helfen tut das nämlich auch nicht wirklich.

Aber lest selbst! Viel Spaß mit den nächsten drei Kapiteln!

 

Die Grinsekatze im Dauerregen

Sechs Wochen Urlaub (zwangsweise im Sommer, weil quasi Betriebsferien) sind schön, ohne Frage, auch wenn keine großen Reisen geplant sind. Im Großen und Ganzen läuft auch alles erwartungsgemäß gut, bei der Detailplanung hatte ich allerdings zum Teil doch andere Vorstellungen: Jeden Tag wollte ich gemütlich und luftig bekleidet mit dem Netbook im Park sitzen und – total motiviert und kreativ – unglaubliche Abenteuer für die Grinsekatze erfinden. Abends Inspiration durch tolle Filme bei lauschigen Lüftchen im Open-Air-Kino. An ausgewählten schreibfreien Tagen Ausflüge in die grünen Naherholungsgebiete rund um Hamburg. So war das mal gedacht.

 

Und nun? Sitze ich bei Dauerregen und knapp zweistelligen Temperaturen zu Hause auf dem Sofa, höre den umliegenden Baustellen zu und hätte gerne eine Klamotte an, die nicht das Sprichwort „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung!“ provoziert… was aber nicht geht, denn aus meinem einzigen warmen Pulli haben sich die verfrorenen Keinzahnkatzen (die ja aus Spanien stammen!) ein Nest gebaut. Nur unter diesen Umständen beschweren sie sich nicht beim Tierschutzverein darüber, dass ich nicht (im August!) die Heizung wieder anschalte. Und ja, es ist wahr: Ich habe einen ganzen Schrank voll falscher Kleidung!
 
Das Open-Air-Kino im Schanzenpark (bei schönem Wetter wirklich wunderschön) bietet mittlerweise kostenlosen Glühwein und warme Decken in kleinen, regenfesten Zelten vor der Leinwand. Da es aber seit Tagen regelmäßig gegen 21.30 Uhr – wenn die Entscheidung für oder gegen Kino so langsam tagesaktuell wird – bei Temperaturen um 14 °C wie aus Eimern schüttet, war ich diese Woche trotz interessanter Filme noch nicht dort. Der letzte ausgewählte Ausflug war in eine schwedische Sauna-Landschaft im Süden Hamburgs… immerhin konnte ich da feststellen, dass die Gänsehaut, die mich seit Tagen begleitet, doch noch nicht chronisch geworden ist.
 
Vom Arbeiten an der Grinsekatze hält mich das unsommerliche Wetter natürlich nicht ab – im Gegenteil. Die Finger frieren schließlich nicht ein, solange man sie beim Schreiben bewegt, oder? Eine kuschelig-warme Katze (in meinem Pulli) zwischen Schoß und Laptop-Tastatur ist inspirierender als jeder Kinderspielplatz im Grünen. Statt Kino gibt es noch die letzte Staffel „Grey’s Anatomy“ auf DVD und sogenannte Sommerfilmreihen im Öffentlich-Rechtlichen. Mehr als zwei Stunden täglich vertrödele ich auch ich nicht mit dem Kommentieren von Katzen-Inhalten und dem Einkreisen interessanter Unbekannter  in Sozialen Netzwerken, das scheint mir akzeptabel.
 

Die Grinsekatze in ihrem Netz wächst und gedeiht – unter allen Umständen, wie widrig sie auch sein mögen. Zum Lesen ist dieses Wetter ja schließlich optimal!

Viel Spaß mit den nächsten drei Kapiteln!

 

Grinsekatze denkt sich was aus.

Die Kapitel 6 bis 8 decken die (bisher) einzige Zeitspanne im Rahmen meiner Online-Dating-Erfahrungen ab, in der die Dinge (für mich) recht ruhig liefen. Was sehr schön war und auch genau das, was ich in dem Moment brauchte – jedoch eher unergiebig, was die „literarische Verwurstung“ angeht.

 
Aus diesem Grund sah ich mich quasi gezwungen, mir zusätzlich zum Erlebten noch ein paar unterhaltsame Details selbst auszudenken. Was mir nicht sonderlich schwer fiel; wozu schlage ich mich schließlich seit vielen Jahren mit einer blühenden Fantasie herum? Wenn ich die Sache unter diesem Aspekt genauer betrachte, gibt es übrigens auch in den bereits veröffentlichten Kapiteln Elemente, die sich in der Realität so nicht ereignet haben. Die sich aber, wenn es nach mir ginge, durchaus so hätten ereignen können, wenn nicht irgendeine Kleinigkeit dazwischen gekommen wäre.
 
Um diesbezüglichen Fragen vorzubeugen: Die Grinsekatze ist kein gesellschaftskritischer Schlüsselroman, in dem sich Bekannte wiederfinden müssten, sondern schlicht der erste Band meiner Autobiografie (der zweite Band wird mit ziemlicher Sicherheit ein Cyber-Thriller und der dritte besteht größtenteils aus Rückblenden, die von meiner Jugend auf dem Ponyhof erzählen ;-)!
 
Viel Spaß beim Lesen!
  

Frauen und Tiere lernen nur aus Erfahrung!

 

Zur Beruhigung der Leser, die finden, ich hätte mich mit meinem ersten Online-Flirt doch sehr blauäugig (fast blond) angestellt: Ich weiß! Getragen von der Euphorie, die dadurch ausgelöst wurde, dass ich überhaupt, sofort (und ohne bei der Erstellung meines Profils auf kleine Unwahrheiten und Photoshop-Bearbeitungen zurückzugreifen) mehrere Zuschriften bekam, waren meine Handlungen vielleicht nicht ganz so reflektiert wie sonst natürlich unter allen Umständen meines Lebens!

 

Keine Angst: Das bleibt nicht so. Schon beim zweiten Mann war alles anders… nicht nur, weil es ein anderer Mann war. Lest selbst, wie überlegt und überlegen ich vorgegangen bin! Na ja, mehr oder weniger.
 
Hier sind die Kapitel 4 und 5!

 

 

Was ist „Grinsekatze geht ins Netz“?

„Grinsekatze geht ins Netz“ ist ein Blogroman (oder Romanblog?), in dem ich über mein Leben und insbesondere über meine Erlebnisse und Erfahrungen beim Online-Dating berichten werde.

 

Seit Oktober 2010 bin ich bei einer Dating-Community angemeldet, wo ich mit verschiedenen Männern sehr anregende und unterhaltsame E-Mails ausgetauscht habe. Von Anfang an war ich davon überzeugt, dass diese sich stetig vermehrende Korrespondenz eine wunderbare Grundlage für einen „modernen Briefroman“ zum Thema Online-Dating sein müsste – und so begann ich, die vorhandenen Mails zu bearbeiten und durch weitere Elemente und Handlungsstränge zu ergänzen.
 
Mittlerweile habe ich mich mit fünf Männern auch im wirklichen Leben getroffen; den drei ersten Kapiteln, die diese Woche ins Netz gehen, werden also noch einige weitere folgen – und obwohl ich im Moment nicht auf der Suche nach „Nachschub“ bin (Nummer vier beschäftigt mich nämlich schon seit einiger Zeit), steht zu befürchten, dass diese Geschichte eine unendliche werden könnte. Schon aus diesem Grund scheint mir ein Blog, in dem ich einfach ein Kapitel nach dem nächsten online stellen kann, das perfekte Medium zu sein.
 
Beim Lesen viel Vergnügen! Kommentare und Rückmeldungen sind erwünscht!
 
Bettina Kok
Juli 2011

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